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Aktuell
Update vom 24.11.2009
Neuer Newsletter

Update vom 10.08.2009
Neuer Notfalldienst
Ab 1. Juni 2009 werden die bisher getrennt geführten Notfalldienste der Stadt Bern und der Umgebung von Bern zusammengeführt. Neu gilt für Notfälle zwischen 18 Uhr abends und 8 Uhr morgens die Nummer
0900 00 25 25
Aus standespolitischen, strategischen und organisatorischen Gründen werden wir unseren „eigenen“ Notfalldienst mit der Nummer 0900 LAUPEN per 1. Juni einstellen.
Der Fuchsbandwurm
Gemein und gefährlich ist der Fuchsbandwurm. Relativ harmlos für den Fuchs, jedoch heimtückisch und sehr gefährlich für den Menschen. Füchse dienen dem Fuchsbandwurm (wissenschaftlicher Name: Echinococcus multilocularis) als sogenannter Endwirt, der rotpelzige Räuber ist aber beileibe nicht der einzige, den der perfide Parasit befällt. Wurm-Eier, welche vom Fuchs mit dem Kot ausgeschieden werden, werden von sogenannten Zwischenwirten aufgenommen (Mäuse, Nagetiere), welche wiederum von Räubern wie Fuchs, Hund oder Katze gefressen werden. So schliesst sich der Kreis. Leider beschränkt sich dieser Zyklus nicht nur auf die beschriebenen Tierarten, stattdessen infizieren die Wurmeier vereinzelt auch den Menschen - mit verheerenden Folgen.
Durch die deutlich angewachsenen Fuchspopulationen, welche bis hinein in die Grossstädte vordringen, wächst die Anzahl der infektiösen, Eier ausscheidenden Tiere. Rund 50% der Fuchspopulation ist in gewissen Gegenden der Schweiz mit Echinokokken infiziert. Im Fuchs lebt der Parasit in dessen Dünndarm, entwickelt sich dort zu adulten Würmern welche grosse Mengen an Eiern ausscheiden.
Alveoläre Echinokokkose heisst die beim Menschen gefürchtete Krankheit. Wenn Bandwurmeier via Mund und Magen in den Darm gelangen, können von dort aus Larven in die Leber einwandern, wo sie sich zu blasenartigen, flüssigkeitsgefüllten Zysten, den sogenannten Finnen, entwickeln. Letztere beginnen nun zu wachsen und sich zu teilen. Dieser Prozess kann bis zu 15 Jahre dauern. Die Gefahr, sich mit Bandwurmeiern zu infizieren geht einerseits von Waldbeeren, Bärlauch und anderen Waldpflanzen aus, die vom Menschen gegessen werden. Andererseits nimmt man heutzutage an, dass vor allem der Hund die wichtigste Infektionsgefahr darstellt. Durch Wälzen in kontaminiertem Kot oder Ausscheiden von Eiern als sogenannter Fehlwirt birgt der Hund ein grosses Risiko für den Menschen. Im Menschen befallen die Larvalstadien des Fuchsbandwurmes vorwiegend die Leber. Die erst viele Jahre nach der Infektion auftretenden Krankheitserscheinungen sind nicht typisch (meist Bauchschmerzen und/oder Gelbsucht). Häufig bleibt die Erkrankung unbemerkt. Da die Infektion zu schweren Erkrankungen führen kann, ist bei Verdacht auf eine Exposition mit Eiern des Fuchsbandwurmes Vorsicht angezeigt! Als Behandlung steht die chirurgische Entfernung der Larvalstadien in Kombination mit einer medikamentösen Langzeittherapie im Vordergrund. Durch diese Massnahmen kann die Infektion in den meisten Fällen relativ gut kontrolliert werden.
Vorbeugende Massnahmen sind sehr wichtig! Als Vorsichtsmassnahmen werden empfohlen:
Regelmässige Entwurmung der Hunde. Mindestens vier mal pro Jahr, bei Hunden welche stetig auf der Jagd sind, Hunde welche in einem von Füchsen frequentiertem Gebiet wohnen besser monatlich entwurmen (mit einem Praziquantel enthaltenden Medikament).
- Nach Arbeiten mit Erde (z.B. Wald-, Feld- und Gartenarbeiten) jeweils Händegründlich waschen.
- Tot aufgefundene oder bei der Jagd erlegte Füchse nur mit Plastikhandschuhen anfassen und Tiere für den Transport in Plastiksäcken verpacken.
- Nach der Handhabung von Füchsen die Hände gründlich waschen.
- Hunde, die von Jägern in Fuchsbauten eingesetzt wurden, anschliessend duschen.
Personen, die Kontakt mit infizierten Füchsen und Hundenhatten oder häufig mit
Füchsen umgehen (z.B. bei der Jagd, der Fallwild- und Kadaververwertung usw.) oder einem anderweitigen Infektionsrisiko ausgesetzt waren, können vorsorgliche Blutuntersuchungen durchführen lassen. Diese haben zum Ziel, eine eventuell erfolgte Infektion mit Eiern des Fuchsbandwurmes frühzeitig erkennen und behandeln zu können.
Bezahlung unserer Leistungen
Seit 1. Juli 2009 versenden wir keine Rechnungen mehr. Alle Leistungen und Verkäufe erfolgen nur noch gegen direkte Bezahlung.
Die Umstellung hat dank Ihrem Verständnis ohne Umtriebe bestens geklappt.
Wir bitten Sie weiterhin um Verständnis, wenn Sie von unseren MitarbeiterInnen auf diese neue Regelung aufmerksam gemacht werden. Diese neue Regelung gilt für alle unsere Kunden.
Update vom 10.01.2009
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